Freitag, 10. M├Ąrz 2017

Too much is not enough - Das Buch und die Protagonisten




Hallo ihr Lieben,
und ein ­čĺŚ Willkommen!

Heute beginnen wir bei den Autorentagen von J.R K├Ânig mit ihrem Buch

Too much is not enough

Ich darf euch das Buch und die Protagonisten vorstellen,
und freue mich darauf, euch neugierig zu machen.
Dieses Sch├Ątzchen wurde in Kooperation mit Casey Stone geschrieben.



Was geschieht, wenn Du verlassen wirst und Deine Welt unvorbereitet zusammenbricht? Wenn der Schmerz nicht mehr zu ertragen ist und Dich die Frage nach dem Warum um den Verstand bringt? W├Ąrst Du in der Lage, Dich auf etwas Neues einzulassen?
Ashley und Craig teilen das gleiche schmerzerf├╝llte Schicksal. Obwohl sie in der gleichen Stadt wohnen - dem kleinen Lakeport in Kalifornien - sind sie sich noch nie begegnet. Zumindest nicht bewusst, bis zu jenem Tag, an dem sich ihre Wege kreuzen. Eine gemeinsame Nacht ver├Ąndert alles, denn pl├Âtzlich werden sie mit Gef├╝hlen konfrontiert, die keiner von ihnen leugnen kann. K├Ânnen sich zwei geschundene Seelen verb├╝nden oder hat die Vergangenheit ihren Glauben an das Gl├╝ck zu tief ersch├╝ttert?

Produktinformation

Taschenbuch: 284 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1534947000
ISBN-13: 978-1534947009
Format: Kindle Edition
Dateigr├Â├če: 2119 KB
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Leseprobe
Ashley Evans
Das Schlimmste an einer Trennung?
Dass ein Part immer mehr leidet als der andere. Es ist niemals eine faire Aufteilung des Schmerzes, denn meist ist es doch so, dass die Zuneigung nicht gerecht verteilt war. Es ist ein Schmerz, den ich keinem w├╝nsche. Das qu├Ąlende Gef├╝hl, versagt und nicht alles gegeben zu haben. Die nagende Schuld, dass man es h├Ątte besser wissen m├╝ssen.
Und doch st├╝rzt man sich wieder und wieder die Klippen hinab. Denn wer will schon glauben, dass das Leben nur Schei├če ist und da drau├čen eben nicht der perfekte Gegenpart auf einen wartet?
Ich ganz bestimmt nicht. Und das, obwohl ich diesen brennenden Schmerz viel zu gut kenne und er viel zu pr├Ąsent ist.
Die Optimistin in mir, versucht etwas Gutes aus allem zu ziehen - eine neue Freundschaft, die pl├Âtzlich entstanden ist. Oder das Wissen, dass man auch diesen Tiefschlag ├╝berstehen wird.
Nat├╝rlich will ich mir am liebsten einfach nur die Decke ├╝ber den Kopf ziehen und mich verkriechen. Nur leider ist das die n├Ąchsten Stunden nicht m├Âglich, weil meine eigene Angestellte der Meinung war, mich zur Arbeit zu zwingen. Sie nennt es Besch├Ąftigungsma├čnahme, damit ich mich nicht zu Hause verkrieche, obwohl ich durchaus in der Lage gewesen w├Ąre, einfach Nein zu sagen.
Ich nenne es Sklaventreiberei.
Warum musste Mr. Arschloch pers├Ânlich auch ausgerechnet hier mit mir Schluss machen? Vor den Augen meiner Angestellten Mary, die seitdem versucht mich aufzup├Ąppeln. Mit Extraschichten und gut gemeinten Worten. 
Alles sch├Ân und gut, doch es geh├Ârt gerade nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, Menschen freundlich anzul├Ącheln und ihnen dann ihre Pizza oder Pasta zu servieren.
"Hey Sch├Ątzchen, bist du auch zum Arbeiten hier oder wurdest du zum Rumstehen engagiert?", rei├čt mich eine beinahe knurrende Stimme aus meinem Trance.
"Ich komme", antworte ich einfach nur, denn ganz egal, wie mies es mir gerade geht, die G├Ąste erwarten stets ein L├Ącheln und ein zuvorkommendes Verhalten ihnen gegen├╝ber.
Selbst solchen Stinkstiefeln, wie diesem Knurrkerl.
"Das wurde aber auch Zeit. Seit wann wird denn hier so schlampig gearbeitet?", beschwert sich der Typ weiter und auch wenn ich versuche tief durchzuatmen, rauscht es in meinen Ohren. 
"Was kann ich f├╝r Sie tun?", ├╝bergehe ich seine Kommentare einfach, bl├Ąttere eine neue Seite auf meinem Block auf und blicke ihn das erste Mal direkt an. Die Stirn in Falten gelegt, die Augen zusammengekniffen, die Haare akkurat nach hinten gek├Ąmmt, macht er auf mich den Eindruck, als w├Ąre nicht ich das Problem des Tages. Meine Augen wandern weiter, erblicken eine dunkelblaue Iris, einen markanten Kiefer und volle Lippen, die dazu einladen, sie zu k├╝ssen. Wenn das Gesicht nicht aussehen w├╝rde, als h├Ątte er es zur Faust geballt.
"Ich nehme den Wein des Monats und das Filet mit Ofengem├╝se. Sarah, was willst du?", lenkt er meine Aufmerksamkeit auf seine Begleitung. Nur schwer kann ich mich konzentrieren, denn hat seine Stimme diesen giftigen Unterton erstmal abgelegt und klingt zumindest neutral, geht sie unter die Haut. Es sollte verboten werden, eine so raue Stimmfarbe zu besitzen, bei der man vermutet, er raucht seit Jahren Zigarre oder kippt sich t├Ąglich irgendetwas Hartes die Kehle hinunter.
"Wasser und Salat. Mit Pinienkernen bitte", bestellt die Dame. Eine Sekunde lang betrachte ich sie und frage mich, warum sie so eine sp├Ąrliche Bestellung aufgibt. Sie hat dickes hellbraunes Haar, einen offenen Blick und ein sch├╝chternes L├Ącheln. Sie ist ein wenig mollig, aber es steht ihr. In meinen Augen ist sie wundersch├Ân und sollte daran nichts ├Ąndern.
"Was soll denn der Mist?", schaltet sich Mister Unfreundlich ein und lehnt sich nach vorn.
"Seit wann bist du wieder auf diesem Trip?", fragt er gerade heraus und es ist klar, dass nicht er sie zu Salat und Wasser verdonnert hat. Ihre Augen weiten sich bei seiner direkten Ansprache, doch sie presst die Lippen nur fest aufeinander und antwortet ihm nicht.
Bevor ich Zeugin einer unangenehmen Diskussion werde, will ich mich vom Tisch abwenden, doch da packt mich eine gro├če Hand und hindert mich an meinem Vorhaben.
"Wie hei├čen Sie?", will der dunkelhaarige Typ wissen, ohne mich loszulassen. Die Stelle die er ber├╝hrt, wohlgemerkt nicht sonderlich zur├╝ckhaltend, prickelt hei├č. Ein Gef├╝hl, das ich ganz sicher nicht sp├╝ren m├Âchte. Au├čerdem, was soll der Bl├Âdsinn? Der soll seine Dispute sch├Ân alleine kl├Ąren.
"Ashley", h├Âre ich mich dennoch antworten und kann Erstaunen in seinen Augen erkennen. Er scheint "Wundersch├Ân", zu wispern, doch sicher bin ich mir nicht.
"Okay, Ashley, finden Sie Sarah hat Salat und Wasser n├Âtig?", zieht er mich allen Ernstes mit in das Gespr├Ąch. Wieder weiten sich ihre Augen und bitten mich stumm, am liebsten zu verschwinden. Nichts w├╝rde ich mir mehr w├╝nschen, doch da er, dessen Name ich nicht kenne, seine Hand nicht absch├╝tteln l├Ąsst, bin ich in der Situation mitgefangen.
"Nein. Ich finde Sarah wundersch├Ân." Dabei blicke ich ihr tief in die Augen und schenke ihr ein freundliches L├Ącheln. Endlich l├Ąsst er mich los, lehnt sich zur├╝ck und verschr├Ąnkt die Arme vor der Brust. Selbst wenn ich k├Ânnte, ist es mir unm├Âglich den Blick abzuwenden, als sein helles Hemd ├╝ber seinem Bizeps spannt. Verdammte Axt, hat der Arme. Die k├Ânnen einen sicher besch├╝tzen. 
Wo kommt das denn jetzt her? Doch bevor ich weiter ├╝ber seine ausgepr├Ągten Muskeln nachdenken kann, seufzt Sarah auf der anderen Seite und sch├╝ttelt mit einem resignierten Gesichtsausdruck den Kopf.
"Wann wirst du verstehen, dass mir niemand etwas vorschreiben muss? Ich will mich einfach in meinem K├Ârper wohlf├╝hlen."
Obwohl sie leise spricht, strotzt ihre Stimme vor Kraft und ich ziehe meinen imagin├Ąren Hut vor ihr.
"Baby, das mag ja sein, aber du bist sch├Ân, so wie du bist. Du bist eine echte Frau. Sieh dir unsere Kellnerin an. Auch noch ganz passabel, aber eigentlich schon zu schmal f├╝r meinen Geschmack", entgegnet er und noch nie, wirklich noch nie in meinem ganzen Leben, habe ich mich so unwohl gef├╝hlt, wie in diesem Moment, als seine Augen meinen gesamten K├Ârper abchecken. Ganz passabel?
Gerade als ich zu einer entsprechenden Antwort ansetzen will, kommt mir Sarah zuvor, springt auf und baut sich vor mir auf.
"Josh, du bist ein elender Bl├Âdmann. Hast du sie dir mal richtig angesehen? Wenn hier jemand wundersch├Ân ist, dann Ashley. Es ist wirklich lieb von dir, dass du dich um mich sorgst, aber das ist kein Grund, andere Frauen kleiner zu machen als sie sind. Was ist nur aus dir geworden?", herrscht sie ihn mit einer Kraft an, die ich nur bewundern kann. 
Ohne auf seine Reaktion zu warten, schnappt sie sich ihre Tasche, wispert ein Sorry in meine Richtung und ist schneller verschwunden, als ich etwas entgegnen kann.
"Also nur das Filet f├╝r Sie?", ├╝berspiele ich die gesamte Situation, als er sich mit beiden Handfl├Ąchen ├╝ber das Gesicht wischt und genervt st├Âhnt.
Ein Blick durch den Gastraum zeigt mir, dass nat├╝rlich alle etwas mitbekommen haben, jedoch bin ich mir keiner Schuld bewusst. F├╝r diese Szene kann ich nichts.
"Ja, bitte. Und entschuldige. Sarah ist manchmal etwas neben der Spur", will er es erkl├Ąren, doch dieses Mal sch├╝ttele ich nur den Kopf.
"Ich glaube, Sie sollten sich mal fragen, wer hier wirklich neben der Spur ist", ist meine Antwort. So schnell ich kann, verziehe ich mich endlich vom Tatort und gebe seine Bestellung an die K├╝che weiter. 
Ich brauche einige Minuten bis ich verdaut habe, was da gerade passiert ist. Heute ist eindeutig nicht mein Abend und ich h├Ątte einfach zu Hause bleiben sollen. 
"Alles in Ordnung, Principessa?" Nat├╝rlich hat auch Mary alles mitbekommen. Als ob sie nicht so schon wie ein Wachhund auf mich aufpasst, seit ich vor drei Wochen in aller ├ľffentlichkeit gedem├╝tigt und sitzen gelassen worden bin.
"Ja, alles gut. Nur ein P├Ąrchen mit Meinungsverschiedenheit. Ich sollte Schiedsrichterin spielen", erkl├Ąre ich ganz kurz, bevor der Gong der K├╝che mich davor rettet, weiter von ihr ausgefragt zu werden.

Craig Thompson
Den Blick auf den Boden gerichtet, gehe ich langsam den Gehweg entlang. Was mache ich hier? Wieso will sie mich nicht und was habe ich falsch gemacht? War es zu schnell? Hat sie mich nur angelogen? Bin ich ihr zu nahegekommen? Diese beschissenen Fragen bringen mich noch um den Verstand. Ich wei├č nicht einmal mehr, was ich eigentlich wollte, bis mich mein knurrender Magen daran erinnert. Essen! Schei├če, ja, ich habe seit 24 Stunden nichts mehr gegessen, oder sogar noch l├Ąnger.
Ein paar Schritte weiter hebe ich meinen Kopf und sehe, dass das Schild von Julio’s Pizzabar verschwunden ist. So ein Mist! Hier gab es die leckerste Pizza, die ich jemals auf Erden gegessen habe. Ashley’s Restaurant steht jetzt ├╝ber dem Eingang. Was auch immer passiert ist, ich muss es verpasst haben, denn das letzte Mal war ich vor Monaten hier gewesen und damals nannte mich Julio noch Stammkunde.
Meine Ex hat diesen Laden nie gemocht, wollte immer nur in diese Nobelrestaurants gehen, die sich keine Sau leisten kann. ├ťberhaupt werde ich das Gef├╝hl nicht los, dass es Kayla nur um Materielles und Geld ging. An jeder Ecke musste ich sparen, nur damit sie am Wochenende feiern gehen oder sich an ihren freien Tagen in Boutiquen mit ihren Freundinnen treffen konnte. Keine Ahnung, wie viele Scheine sie regelm├Ą├čig auf den Kopf gehauen hat, aber mein Kreditkartenlimit ist ersch├Âpft und trotzdem fehlt sie mir so sehr. Ich m├Âchte einfach nur dar├╝ber reden, mit einer neutralen Person, den ganzen Kummer loswerden, den Ballast abwerfen. Es w├Ąre zu sch├Ân, wenn nur einer meiner Freunde, die ich an einer Hand abz├Ąhlen kann, daf├╝r Zeit h├Ątte.
Jetzt stehe ich hier, schaue auf dieses Schild und ├╝berlege. Sollte ich mir den Laden anschauen? Pl├Âtzlich kommt diese br├╝nette Frau herausgest├╝rmt. Sie schaut sich um und entdeckt mich. Nach wenigen Schritten steht sie vor mir, packt mich an den Schultern und sieht mich an.
„Hi! Sag mir, wie du mich findest“, schnauft sie. Bitte was?
„Ich verstehe nicht ganz“, gebe ich kleinlaut zur├╝ck. Was ist denn mit der los? Langsam l├Âst sie ihre H├Ąnde von mir und tritt einen Schritt zur├╝ck.
„Schau mich an und sag mir ehrlich, ob ich dir gefalle“, bittet sie mich erneut. Kopfsch├╝ttelnd will ich eigentlich weitergehen, doch dann dreht sie sich pl├Âtzlich vor mir. Ihr schwarzes Kleid sitzt eng an ihrem K├Ârper, der wundersch├Ân geformt ist. Sie ist nicht schlank, aber auch nicht dick, eine Frau mit Kurven an den richtigen Stellen.
„Wieso soll ich das tun?“, frage ich sie skeptisch.
„Tut mir leid, dass ich dich hier einfach so ├╝berfalle, aber ich muss es wissen, bitte“, fleht sie mich schon beinahe an. Ich bitte sie, sich noch einmal zu drehen, weil mir das eben gefallen hat und mich von den Gedanken an Kayla ablenkte. Nachdem sie sich ein weiteres Mal pr├Ąsentiert hat, verschr├Ąnke ich die Arme vor der Brust.
„Und?“
„Du hast eine tolle Figur, wundersch├Ân geformt, ich verstehe nur nicht, warum du das ausgerechnet von mir, einem Wildfremden, wissen willst.“ Sie kommt auf mich zu und l├Ąchelt.
„Ist das dein Ernst?“ Ich bin immer ehrlich und sage was ich denke. Viele Menschen k├Ânnen damit nicht umgehen, aber das ist mir egal.
„Du hast gefragt, ich habe ehrlich geantwortet. War’s das?“ Erst sch├╝ttelt sie ihren Kopf, dann greift sie nach meinen H├Ąnden.
„Beweise es!“, fordert sie mich auf. Hallo? Was hat die Gute f├╝r ein Problem?
„Wie hei├čt du?“
„Sarah und du?“
„Craig.“
„Hallo Craig, sch├Ân dich kennenzulernen.“
„Hi Sarah. Ich wei├č nicht so recht was ich sagen soll, aber was ist passiert?“ Das zarte L├Ącheln in ihrem Gesicht h├Ąlt sich hartn├Ąckig. Sie wirkt auf mich sehr attraktiv, nur anscheinend ist ihr Selbstbewusstsein zuhause geblieben oder jemand hat ihr gerade etwas B├Âses gesagt. So ├╝berraschend wie sie pl├Âtzlich auf mich zuging, hat es noch nie eine Frau getan.
„Du warst eben sehr nett zu mir, ├╝berhaupt habe ich so etwas Sch├Ânes schon sehr lange Zeit nicht mehr geh├Ârt, Craig.“ Ich zucke mit den Schultern. Wo ist das Problem, zu sagen was man denkt? Es muss ja nicht immer auf die harte Tour sein, aber eine ehrliche Meinung ist besser als keine. Kayla hat immer nur geschwiegen, sich nie richtig ge├Âffnet und das macht mich gerade wieder pissig.
„Hey, was ist mit dir?“, m├Âchte Sarah von mir wissen.
„Sorry, ich verstehe das alles nicht. Du kommst aus dem Julio’s ... ├Ąhm, Ashley’s und sprichst mich an, so etwas ist mir noch nie passiert. Aber um deine Frage noch einmal zu beantworten, du siehst sehr h├╝bsch aus.“
„Danke, du bist aber auch ganz s├╝├č“, sagt sie leise mit leicht gesenktem Kopf. „W├╝rdest du mich ein St├╝ck begleiten?“
„Nach Hause?“
„Nein, zum Lakeport English Motel, da wohne ich vor├╝bergehend.“
„Ich wollte eigentlich etwas essen, mein Magen meldet sich schon seit einer Weile“, versuche ich abzulehnen. Sarah schaut zum Restaurant und dann wieder zu mir. Wieder kommt sie nah an mich heran. Normalerweise w├╝rde ich einen fremden Menschen auf Abstand halten, nur riecht sie sehr gut und hat etwas an sich, das mich reizt. W├╝rde nur endlich diese d├Ąmliche Kuh aus meinem Kopf verschwinden.
„Du hast Hunger? Dann wei├č ich, wo du etwas Besseres bekommst als hier“, sagt sie und h├Ąlt mir ihre Hand entgegen. Und jetzt? Ich z├Âgere, weil ich nicht sicher bin, was das werden soll.
„Komm schon, lass mich hier nicht mitten in der Nacht allein herumlaufen“, bittet sie. Okay, es ist dunkel, aber die Hauptstra├če ist gut beleuchtet und das Motel ist von hier aus nur ein paar Minuten entfernt.
„Was hast du vor, Sarah?“
„Du hast Hunger und warst sehr nett zu mir. Ich stille deinen Appetit und du kannst mir beweisen, dass du deine Worte ernst gemeint hast.“
„Ich kenne dich seit wenigen Minuten, das ist keine gute Idee.“ Mein knurrender Magen erinnert mich erneut daran, etwas zu essen. Sarah schaut nach unten und streicht pl├Âtzlich mit einer Hand dar├╝ber.
„Oh, da ist ja alles hart“, fl├╝stert sie grinsend. Jetzt habe ich geschnallt, was hier l├Ąuft! Wieder und wieder ber├╝hrt sie mein Sixpack. Sie will Sex, doch ich bin nicht bereit daf├╝r, denke ich zumindest. H├Ątte ich doch blo├č ein anderes Shirt angezogen, als den Stofffetzen, der so eng sitzt, dass ich ihn bei jeder Bewegung sp├╝ren kann.
„Das Sixpack hart und der Magen sehr unzufrieden“, sage ich.
„Ich k├╝mmere mich um dich und du dich um mich. W├Ąre das ein Deal?“ Sarah legt es darauf an und kommt mir ganz nah. Ihr Geruch sorgt daf├╝r, dass ich meine Augen schlie├če und tief Luft hole. Habe ich etwas zu verlieren? Ich hatte seit Wochen keinen Sex mehr und auch wenn dieses Mistst├╝ck Kayla mir wehgetan hat, fehlt mir das am meisten. Leg sie flach und tob dich aus, sagt mir meine innere Stimme.
„Lass uns gehen.“ Sarah schaut mir in die Augen und ich kann im Licht der Stra├čenlaternen sehen, wie ihre augenblicklich funkeln. Mehr als bereuen kann ich es nicht. Nur mein Magen wird sich beschweren, weil er nichts zu essen bekommt. Mein Herz ist so oder so gebrochen und v├Âllig im Arsch.
„Sieht nett aus“, bemerke ich, nachdem wir im Motel angekommen sind. Das Zimmer ist zwar klein, aber sehr h├╝bsch eingerichtet. Sarah geht wortlos an einen kleinen K├╝hlschrank und holt etwas heraus.
„Wieso wohnst du vor├╝bergehend hier?“, m├Âchte ich von ihr wissen.
„Wohnungsbrand, Anfang der Woche“, ist ihre Antwort.
„In der Martin Street?“ Sie nickt und reicht mir ein paar Snacks.
„Ich habe davon geh├Ârt, die H├╝tte ist komplett ausgebrannt. Aber wieso kannst du denn nicht bei Freunden bleiben?“
„Das ist im Moment egal. Iss was, ich habe auch Hunger“, wirft sie mir mit einem hei├čen Blick zu.
„Du hattest mir etwas Leckeres versprochen, als in diesem neuen Restaurant.“ Sofort greift sie an ihren R├╝cken und einen Augenblick sp├Ąter streift sie sich das enge Kleid ab. Nur in einem schwarzen H├Âschen steht sie pl├Âtzlich vor mir und ich kann meinen Blick nicht von ihren Br├╝sten nehmen, Fuck!
„So etwas haben die gar nicht auf der Speisekarte“, fl├╝stert Sarah in dem Moment, als sie mir wieder verdammt nahekommt. „Beeil dich, ich bin hei├č auf dich.“ Erneut streicht sie mit ihren H├Ąnden ├╝ber meinen Bauch, hinunter in meinen Schritt. Mein knurrender Magen erinnert mich daran, dass ich etwas essen muss.
„Du solltest essen, ich vertreibe mir so lange die Zeit“, sagt Sarah. Als ich die erste Verpackung hastig aufrei├če, geht sie vor mir auf die Knie, ├Âffnet meine Hose und weitet die Augen.
„Alles okay?“, frage ich nuschelnd mit vollem Mund. Ihr kleiner Striptease und diese wundersch├Ânen Titten haben f├╝r einen pr├Ąchtigen St├Ąnder gesorgt, der sich sehen lassen kann. Ich bin froh, dass sie mir untenrum etwas Freiraum verschafft hat.
„Sch├Âner Schwanz“, antwortet sie und st├╝rzt sich darauf. Schei├če ist das gut! Sie saugt an mir und schaut mich dabei an. Noch immer funkeln ihre Augen, so wie eben vor dem Restaurant. Ich lasse die restlichen Snacks fallen, ihre Lippen sind einfach g├Âttlich. Vorsichtig streiche ich ihr ein paar Str├Ąhnen aus dem Gesicht und schlie├če dann meine Augen. Sie ist so sanft und im gleichen Moment so intensiv, dass ich beinahe durchdrehen k├Ânnte, bis, ja bis dieses Mistst├╝ck wieder in meinen Gedanken auftaucht. Verschwinde aus meinem Kopf! Sarah l├Âst sich pl├Âtzlich von mir und steht auf.
„Geht es dir gut?“, will sie wissen.
„Ja, nur den Kopf voll.“
„War es nicht gut?“
„Doch, es war geil, du kannst das verdammt gut. Hast du Kondome?“ Mit einem Griff in die Schublade der kleinen Kommode neben dem Kingsize Bett holt sie ein Pr├Ąservativ heraus. Ich streife mein Shirt ab und steige aus meiner Hose, was ihr den Mund offenstehen l├Ąsst.
„Trainierst du, Craig?“
„Hin und wieder, gute Gene“, gebe ich zur├╝ck.
„Dann hast du Ausdauer, genau das, was ich jetzt brauche“, wispert sie an meinem Mund, als sie mir blind das Kondom ├╝berstreift.
„Tu mir nicht weh“, bittet sie, bevor sich unsere Lippen das erste Mal ber├╝hren. Fordernd schiebt sie mir ihre Zunge in den Mund, bis ich sie mit einer Hand am Hals packe und von mir l├Âse.
„Sorry, aber das kann ich im Moment ├╝berhaupt nicht. Du wolltest, dass ich dich ficke und genau das werde ich jetzt tun. Okay?“ L├Ąchelnd nickt sie mir zu, dreht sich um, zieht ihr H├Âschen aus und st├╝tzt sich am Bett ab. Sie will es gleich von hinten? Meinetwegen, dann soll es so sein. Ihre Taille ist schmal und der wohlgeformte Hintern f├╝hlt sich glatt und weich an. Ich greife nach ihren Backen, spreize sie leicht und dringe in ihre Pussy ein.
„Hey, etwas langsamer, du bist riesig“, h├Âre ich sie sagen. Meine Geilheit l├Ąsst sich kaum bremsen. Kayla hatte mich die letzten Wochen auf Abstand gehalten und ihre Reize nur eingesetzt, wenn sie wieder einmal meine Kreditkarte brauchte. Mieses Dreckst├╝ck!
Sarah greift mit einer Hand nach hinten und legt sie auf mein Becken. Ich bin zu schnell, sie dr├╝ckt dagegen und ich mache langsamer.
„Ist das geil“, keucht sie, nachdem ich mich v├Âllig in ihr versenkt habe. Ruhig beginne ich mit ein paar St├Â├čen, damit sie sich an meine Gr├Â├če gew├Âhnen kann. Nur Augenblicke sp├Ąter gibt es kein Halten mehr. Sie ist eng gebaut und ich habe das Gef├╝hl, dass ihre Pussy sich um meinen Schwanz geschlungen hat.
„Fick mich“, gibt sie mir deutlich zu verstehen. Ich packe sie mit beiden H├Ąnden am Becken und sto├če heftiger zu, immer und immer wieder. Es f├╝hlt sich gut an und ich glaube, dass ich bald komme, wenn sie nur endlich mal stillhalten w├╝rde. Unruhig bewegt sie sich hin und her, st├Âhnt dabei so heftig, dass ich hoffe, die Zimmernachbarn h├Âren sie nicht.
„Oh mein Gott, Craig, du bist gut, gib es mir!“ So sehr ich mich auch darauf konzentriere, ich bekomme den Kopf nicht frei. Wie ein Hengst sto├če ich in diese geile Pussy, aber das Gef├╝hl, welches ich von Kayla kenne, ist es nicht.
Minuten sp├Ąter krallt Sarah sich in die Matratze des Bettes, dr├╝ckt den Kopf hinein und schreit wie eine Verr├╝ckte. Ich sp├╝re, wie ihr Becken zittert und ihre Pussy meinen Schwanz festh├Ąlt.
„Komm, Baby“, ruft sie mir zu.
„Ich kann nicht.“ Nach diesen Worten dreht sie sich leicht, um mich anzusehen.
„Du kannst nicht? Reicht dir nicht, was du hier siehst und sp├╝rst?“
„Doch, aber ich muss st├Ąndig an eine andere denken.“ Entsetzt greift sie mit ihren H├Ąnden nach hinten, dr├╝ckt mich weg und steht auf.
„Du hast gesagt, dass ich dir gefalle. Was ist dein Problem?“ Sie verschr├Ąnkt die Arme vor der Brust und hebt damit ihre geilen Titten, die ohnehin schon Doppel D oder noch mehr haben, herausfordernd an.
„Meine Freundin hat mich vor kurzem verlassen, das ist das Problem.“ Da ist sie wieder und daf├╝r hasse ich Kayla noch mehr! Seit Wochen interessiert sich mal wieder eine Frau f├╝r mich und dieses Biest versaut mir alles. Okay, Sarah wollte nur gefickt werden, warum auch immer, aber das ist jetzt auf jeden Fall vorbei.
„Tut mir leid, das wusste ich nicht“, lenkt sie ein.
„Schon okay, du bist wenigstens gekommen.“
„Gekommen? Craig, ich bin explodiert, wie ich es bisher noch nie bin, dein Schwanz ist der Hammer!“, sagt sie und greift mir zwischen die Beine. Mein Kollege dort unten ist allerdings gerade auf dem R├╝ckzug. Ich sagte ja, dass ich es nicht kann und ich sollte es einfach lassen.
Mein Magen rebelliert erneut und ich nutze diesen Einwand um mich anzuziehen, was Sarah nicht versteht.
„Geh nicht und gib mir die Chance, dir zu helfen.“
„Das kannst du nicht, das kann im Moment niemand.“
„Aber, Craig ...“
„Ich bin zu kaputt! Tut mir leid, ich sollte jetzt gehen.“
„Werden wir uns wiedersehen?“ Ich hasse es! Sie scheint nett zu sein, aber in meinem Kopf wohnt jemand, den ich erst rausschmei├čen muss, auch wenn ich es nicht will.
„Ich wei├č es nicht“, gebe ich zur├╝ck, ziehe mich an, ├Âffne die T├╝r und gehe hinaus. Auf dem Flur kommt mir dieser fein gestriegelte Typ entgegen, der mich bl├Âd anglotzt und stehenbleibt. Ich beachte ihn nicht weiter, verlasse das Motel und gehe zur├╝ck zu diesem Restaurant, um endlich etwas in den Magen zu bekommen. Hoffentlich haben sie noch ge├Âffnet.

Ashley
Irgendwie habe ich es geschafft, diesen Lackaffen zu bedienen, ohne dass es weitere Zwischenf├Ąlle gab. Nachdem seine Freundin, oder was auch immer sie f├╝r ihn war, verschwunden ist, hat er ruhig und ohne weitere Beschwerde sein Filet gegessen, einen Wein genossen und mit einem Dank an die K├╝che bezahlt. Ein wenig tut er mir schon leid, dass sie ihn einfach hat sitzen lassen und nicht wieder zur├╝ckgekommen ist, aber nach solchen Kommentaren, kann ich sie nur zu gut verstehen. 
„Du siehst m├╝de aus“, stellt Mary fest, als nur noch zwei ├Ąltere Herren an einem der Tische sitzen und Karten spielen. Eigentlich h├Ątten wir schon vor einer halben Stunde schlie├čen sollen, aber ich bringe es nicht ├╝bers Herz die beiden darauf hinzuweisen, dass ich gerne Feierabend machen m├Âchte an diesem Freitagabend. Zumal ich festgestellt habe, dass die Arbeit mir guttut. Bis eben zumindest.
„Es war auch ein langer Abend“, antworte ich leise, unterdr├╝cke ein G├Ąhnen und beginne, das Besteck in die daf├╝r vorgesehenen K├Ąsten zu r├Ąumen.
„Geh doch nach Hause. Ich schaffe den Rest auch alleine“, schl├Ągt Mary vor, aber ich sch├╝ttele nur den Kopf.
„Das ist nicht n├Âtig. Die Arbeit hilft mir zu vergessen. Zu Hause wartet doch niemand auf mich.“
Es auszusprechen, erinnert mich daran, dass dieser Wichser Felix mich hat sitzen lassen. Einfach so. Bis heute verstehe ich nicht, warum er ├╝berhaupt so lange mit mir zusammen war, wenn ich ihn die meiste Zeit nur gelangweilt habe. Wahrscheinlich war es der Sex. Wenn man sein Gerammel so nennen kann. 
„Hattest du eigentlich schon mal weltver├Ąndernden Sex?“, bricht die Frage aus mir heraus, ohne dass ich weiter dar├╝ber nachdenke. Mary ist zehn Jahre ├Ąlter als ich, war bereits verheiratet und genie├čt nun ihr Singleleben, nachdem sie ihren betr├╝genden Ehemann verlassen hat.
„Wie kommst du denn jetzt auf diese Frage?“, will sie schmunzelnd wissen und widmet sich gleichzeitig den Gl├Ąsern, die poliert werden m├╝ssen.
„Na ja, Felix und ich hatten oft Sex. Auch vor ihm gab es da M├Ąnner. Aber wenn ich so dar├╝ber nachdenke, war da keiner, der meine Welt ersch├╝ttert hat. Davon liest man doch st├Ąndig ├╝berall“, gebe ich zu und sp├╝re, wie die Hitze in meine Wangen schie├čt. Ich bin fast drei├čig Jahre alt und muss trotzdem danach fragen, ob es diesen Sex wirklich gibt. 
„Du verarschst mich jetzt, oder Principessa? Du willst mir doch nicht erz├Ąhlen, dass du noch nie einen Orgasmus hattest?“
Sie wird immer lauter, doch mit einem schockierten Blick auf unsere letzten beiden G├Ąste, beruhige ich mich wieder. Entweder h├Âren sie zu und zeigen es nicht oder sind zu sehr in ihr Spiel vertieft. Egal wie, ich bin froh, dass sie ihre Aufmerksamkeit nicht auf uns gerichtet haben. Mittlerweile gl├╝ht mein Gesicht, und sicher bin ich rot wie eine Tomate. Das ├Ąndert aber nichts daran, dass ich eine Antwort haben m├Âchte. Vielleicht wird es endlich Zeit, mich um mich selbst zu k├╝mmern. Und nicht nur darum, dass die M├Ąnner zufrieden sind. D├Ąmliches, anerzogenes Verhalten. ...

Gibt es bei Amazon als eBook f├╝r 2,99 € oder Kindleunlimited kostenfrei

Die Protagonisten

Da h├Ątten wir Ashley, sie sagt ├╝ber sich selbst

Ich bin auch nur eine Frau, chronisch unterv├Âgelt und dann auch noch orgasmusfrei.


Und dann h├Ątten wir noch Craig

Ich bin immer ehrlich und sage was ich denke. Viele Menschen k├Ânnen damit nicht umgehen, aber das ist mir egal.
Seine Granny hat immer gesagt: "Schildkr├Âten streicheln bringt Gl├╝ck."


Ashley´s erster Eindruck von Craig
Er hat wirklich gut ausgesehen. Kr├Ąftiges, volles Haar, dazu ein Dreitagebart, der sicher auf der Haut kratzt und ein wacher Blick, dem nichts entgeht.

Craig´s erster Eindruck von Ashley
Ich konnte die Augen nicht vergessen und wie sie sich bem├╝ht hat, mich zu ignorieren. Das sie eigentlich mit ihren langen braunen Haare so gar nicht meinem Typ entspricht und doch habe ich direkt von ihr getr├Ąumt.

Eine tolle Geschichte, geschrieben von zwei tollen Autoren, die super zusammen harmonisieren, vielleicht d├╝rfen wir ja hoffen und es gibt nochmal eine Zusammenarbeit von
J.R. K├Ânig und Casey Stone
Ich w├╝rde mich freuen.

Gewinnspiel

Es kann bei jedem Beitrag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Frage beantwortet wird.

Was sagt Ashley von sich selbst?



Teilnahmebedingungen:

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverst├Ąndniserkl├Ąrung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz. F├╝r den Postversand wird keine Haftung ├╝bernommen.
Das Gewinnspiel endet am 19.03.2017 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkl├Ąrt man sich im Gewinnfall bereit, ├Âffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes m├Âglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.